Die fremde Dirne mit der Granatblüte

Eine fremde Dirne mit nackten Füßen und schwarzem Kleid, welche eine Granatblüte über dem Ohr in den schwarzen Locken stecken hatte, schritt wiederholt freien Ganges mit dem gefüllten Korb an ihm vorüber, ihm prüfende Seitenblicke zuwerfend. Endlich zeigte sie ihm ihre weißen Zähne, stieß ihn mit dem Ellenbogen leicht an und rief mit lauter Stimme in gebrochenem Schwyzerdeutsch: «Faulpelz! Anstatt da zu stehen, könntest du mir ein wenig zwischen die Arme greifen.»

← Vorheriger Beitrag

Nächster Beitrag →

2 Kommentare

  1. gemma timmermans

    Lebenslust….herrlich froh…tut gut…

Schreibe einen Kommentar


*

error: Content is protected !!
%d Bloggern gefällt das: