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Ausrufezeichen mag ich nicht. Eigentlich.
Fragezeichen gegenüber habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Ich mag sie, sehr sogar. Nur wenn sie zu lange im Raum stehen, dann finde ich sie fürchterlich.

Ich liebe den Punkt. Er ist schlicht und doch deutlich.
Doch manchmal, manchmal, da ist er mir zu dominant, dann wähle ich ihn gern als Drilling, als Auslassungspunkt.

2016 ist das Jahr der Fragezeichen.
Und weil ich ein konsequenter Mensch bin, setze ich dem nachfolgend, nichtsdestotrotz, ein Jahr der Ausrufezeichen entgegen: Als Satzzeichen steht das Ausrufezeichen in unabhängigen Sätzen, Wortgruppen oder nach Einzelwörtern (auch in Überschriften u. ä.), und zwar nach Ausrufen, Anrufen, Befehlen, Aufforderungen, Warnungen, Verboten, Wünschen, Grüßen und nachdrücklichen Behauptungen.

Und weil ich auch ein reflektierender Mensch: weg mit dem Ausrufezeichen! Der Punkt reicht. Er steht allein sehr gut und ergänzt das Fragezeichen.

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